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Cultural Heritage als Ressource? Konkurrierende Konstruktionen, strategische Nutzungen und multiple Aneignungen kulturellen Erbes im 21. Jahrhundert

(Auszug aus: www.cher.uni-hannover.de)

Cultural heritage – im Deutschen auch als ‚Kulturerbe‘ bezeichnet – dient in der unübersichtlichen, diversifizierten Welt der Gegenwart auf unterschiedlichen gesellschaftlichen Ebenen als Identifikations- und Bezugspunkt für die Definition von Zugehörigkeiten, die Abgrenzung gegenüber dem Anderen und Fremden sowie nicht zuletzt als Ressource zur Durchsetzung ökonomischer, sozialer oder politischer Interessen. 

Die kritische und dekonstruierende Auseinandersetzung mit Theorie, Empirie und den vielfältigen Konstruktions- und Aneignungsmechanismen von cultural heritage in ausgewählten gesellschaftlichen Feldern bildet die zentrale Zielsetzung dieses interdisziplinären Verbundprojektes. 

In sechs Teilstudien werden Facetten des Phänomens cultural heritage thematisiert, die bislang in den Debatten um cultural heritage nur selten berücksichtigt worden sind, etwa sozial- und bildungswissenschaftliche Analyseperspektiven, die in engen und niedrigschwelligen Kommunikationsbeziehungen Formationen kulturellen Erbes in den Blickpunkt rücken.

Die Arbeitsstelle diversitAS ist im 'Teilprojekt 6 - Zur Aneignung und Gestaltung von Cultural-heritage-Formationen in Familienbildungssettings. Eine Studie zu politisch-partizipativen Sensibilisierenden im Kontext inklusiver Bildung' vertreten.